DER 100. KATHOLIKENTAG - KINDER DER REVOLUTION

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Kirche im Corona-Modus: Wenn die Basis selbst aktiv wird Kirche im Corona-Modus - Wenn die Basis selbst aktiv wird von Jürgen Erbacher Datum: Eine Frage drängt sich zur Bischofskonferenz auf: Haben die Kirchen in der Krise versagt? Archiv: Ein Mitglied der deutschen Bischofskonferenz hat seine Hände zum Gebet gefaltet. Quelle: dpa Keine öffentlichen Gottesdienste an Ostern. Kinder- Familien- und Seniorengruppen, die sich nicht mehr treffen dürfen. So eine Situation wie nach dem Lockdown Mitte März soll sich auch in der katholischen Kirche nicht wiederholen.

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Drucken Es war die Stunde der katholischen Laien. Obwohl unter den 83 Vereinsdelegierten, die vom 3. Oktober im Kurfürstlichen Schloss in Mainz zusammenkamen, 33 Priester waren, nahmen sie doch keine geistliche Autorität wahr - sie hatten sich einfach von den Mitgliedern ihrer Vereine beauftragen lassen. Kein Bischof war um Erlaubnis gefragt worden. In einem Kraftakt stellten die katholischen Laien im Revolutionsjahr die unterbrochene öffentliche Repräsentation der Kirche in Deutschland wieder her - gestützt auf die neuen, wenn auch mit Abschwächungen fortwirkenden Freiheiten der Vereinigung, der Vereinsbildung und der freien Rede. Der deutsche Katholizismus war gesamthaft mehr als ein Jahrhundert lang nur in den Katholikentagen sichtbar.

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